Hausbauupdate- unser Leben in einer Großbaustelle

Oft weiß man bestimmte Dinge erst zu schätzen, wenn man auf sie verzichten muss. So geht es uns im Moment mit dem Internet. Wie sehr haben wir uns auf den schnellen Glasfaseranschluss gefreut, doch aufgrund zahlreicher Probleme auf Seiten der Telekom warten wir (und der Rest des Baugebiets) immer noch auf die Fertigstellung.
Zum Glück wurde uns ein LTE Router mit 30 GB Volumen zur Verfügung gestellt, so dass wir uns wenigstens eingeschränkt in den Weiten des World Wide Web’s aufhalten können.

Da der letzte Blogbeitrag schon eine ganze Weile her ist, will ich euch mit diesem Hausbauupdate einmal schnell auf den neusten Stand bringen.

Der Hausbau

Seit nun etwa 7 Wochen wohnen wir endlich in unserem neuen Heim. Wir haben uns ganz gut eingelebt, die chaotischen Ecken beschränken sich inzwischen nur noch auf 2 Räume und wir fühlen uns sehr wohl. Anstrengend ist  hingegen das Leben in einer Großbaustelle. Um uns herum wird fleißig gebaut, gebaggert und gearbeitet. Da unsere Straße Ringförmig ist und wir quasi in der Mitte wohnen, haben wir manchmal Probleme das Baugebiet zu verlassen oder zum Haus zu gelangen. Zum Glück ist dieses Problem zeitlich begrenzt und dadurch leichter zu ertragen.

In Kürze werde ich noch einen separaten Post über unseren Hausanbieter und unseren Erfahrungen schreiben.

Der Kindergartenstart

Großes Thema war auch der Kindergarten beim Sohnemann. Durch die schlechte Erfahrung im letzten Jahr war seine Motivation ja sehr beschränkt, doch der Wald hat ihn einfach verzaubert. Er ist richtig angekommen in der kleinen Gruppe, hat eine gute Beziehung zu den beiden Erzieherinnen aufgebaut und viele Freunde gefunden. Auch ich bin sehr glücklich mit unserer Wahl, da uns das Ankommen in der neuen Heimat dadurch auch sehr erleichtert wurde. Wir sind jetzt also stolze Waldeltern.

Die Schule

Der andere große Neuanfang in diesem Jahr war die Einschulung des Tochterkindes. Wir waren sehr gespannt wie das laufen wird. Findet sie Freunde, vermisst sie Hannover, wie wird sie sich zurecht finden? Doch auch hier waren unsere anfänglichen Sorgen unbegründet. Sie hat sich toll eingelebt, hat eine Menge tolle Freundinnen gefunden und sie liebt ihre Klassenlehrerin. Das Lernen macht ihr sehr viel Spaß und insgesamt ist ein unheimlicher Sprung passiert.

Und was kann man nicht gebrauchen?

Ganz ungünstig ist es, wenn nach dem Einzug ins neue Haus die Nachricht aus der Autowerkstatt eintrifft, dass das Auto einen Motorschaden hat und nicht mehr zu reparieren ist. Selbst wenn man natürlich mit Puffer für Notfälle kalkuliert hat, hofft man ja trotzdem, dass man das nicht wirklich braucht. Nun ja, wir machen das Beste daraus und freuen uns einfach, dass es nur etwas Materielles ist und wir wenigstens alle soweit gesund und glücklich sind.

Insgesamt ist also alles gut gelaufen bei uns in diesem  Jahr und ich bin sehr glücklich darüber. Ich habe gedacht, dass der Anfang in der neuen Heimat schwieriger wird, aber wir fühlen uns hier einfach genau richtig! Jetzt genießen wir die Adventszeit und freuen uns auf unser erstes Weihnachtsfest im neuen Heim.

Alles Liebe <3

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